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Als eine Art Geheimtipp im friesischen Wangerland darf der beschauliche Küstenbadeort Minsen gelten, der nur etwa 600 Einwohner zählt und durch schmucke Klinker, liebevoll gepflegte Vorgärten sowie behagliche Ferienquartiere besticht. Und natürlich durch das küstentypische Reizklima, das die Abwehrkräfte mobilisiert und stabilisiert. Aufgrund seiner
Halbinsellage ist Minsen, das der ostfriesischen Insel Wangerooge auf Sichtweite
gegenüber liegt, von Petrus immer etwas begünstigt. Beliebtestes Minser Fotomotiv ist das „Seewiefken“, die attraktive Bronzeplastik einer Meerjungfrau, die auch das Wangerländer Wappen ziert. Der Sage zufolge soll die junge Dame mit dem fischschwänzigen Unterleib vor Jahrhunderten von Fischern gefangen worden sein. Aus Rache habe sie dann zur Gottesdienstzeit Deich und Dorf durch eine Sturmflut zerstört. Doch keine Bange, die Deiche sind mittlerweile sturmflutsicher und auch ein „Seewiefken“ wurde seit dem nicht mehr gesichtet . . .
Es gibt also
wirklich keinen Grund, seinen Urlaub nicht einmal in Minsen zu verbringen. Ach
so, nicht ganz unwichtig: man versteht dort auch Hochdeutsch! Und an den Gruß „Moin“
zu jeder Tages- und Nachtzeit gewöhnt man sich auch sehr schnell. Also, man sieht sich . . . . in Minsen |